Vor nicht allzu langer Zeit galt die 3D-Technik als das neue Aushängeschild im TV-Bereich, allerdings hat sich die Situation seitdem deutlich verändert und viele Prognosen konnten als unwahr bezeichnet werden. Und zwar haben die TV-Hersteller laut DisplaySearch-Präsident Paul Gray beim 3D-Fernsehen diverse Fehler gemacht, die sich beim neuen Ultra HDTV-Segment möglichst nicht wiederholen sollen.

Sieben Millionen verkaufte Ultra HDTV-Modelle im Jahr 2014

Und zwar zeigte sich das Wachstum der 3D-Fernseher generell unterhalb der Erwartungen der einzelnen Hersteller, was vor allem damit zu tun hat, dass diese die 3D-Technik nicht attraktiv genug darstellen konnten. Eine schlechte 2D zu 3D-Konvertierung wurde ebenfalls als Grund angeführt, warum 3D-Fernseher nicht den Erfolg erreichen konnten, der laut Experten durchaus im Bereich des Möglichen gewesen wäre.

Wie aktuell mitgeteilt wird, sollen die Hersteller von Ultra HD Fernsehern aus diesem Grund mehr darauf bedacht sein, eine richtige Entwicklung an den Tag zu legen. Insgesamt rechnen Analysten damit, dass im Jahr 2014 knapp sieben Millionen Fernseher mit 4K-Auflösung weltweit verkauft werden.

4K-Inhalte sehr wichtig für TV-Hersteller

Um erfolgreich im Segment für 4K-Fernseher agieren zu können, müssen die einzelnen Hersteller laut Experten vor allem dafür sorgen, dass genügend Inhalte für 4K-Fernseher zur Verfügung gestellt werden. Nur in diesem Falle ist es möglich, dass sich die Kunden für die Vorteile der 4K-Modelle begeistern lassen – immer mehr 4K-Inhalte sollen demnach bis zum Jahr 2016 für Interessenten zur Verfügung stehen.

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