Während wir in den letzten Wochen immer wieder über die im Netz aufgetauchten Analysen zum Thema Ultra HD berichtet haben, gibt es jetzt auch eine Analyse die sich mit unserem Zweitthema, den OLED-Displays, beschäftigt. Demnach soll laut einer neuen Marktstudie von Transparency Market Research der globale OLED-Display Markt im Jahr 2018 voraussichtlich USD 25,9 Mrd. erreichen. Ziemlich vielversprechend bei der Studie ist die Tatsache, dass bis zum Jahr 2018 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 31,7% gerechnet wird. Kein Wunder, denn die OLED-Displays sind im Entertainmentbereich, sei es bei Smartphones oder Fernsehern, sehr beliebt. Neben den bekannten Vorzügen der OLED-Technologie, die unter anderem die Energieeffizienz um bis zu 40% verbessern und eine weitaus bessere Farb- und Kontrastdarstellung, sowie eine höhere Bildwiederholungsrate und verbesserte 3D-Darstellung bieten sind die mit einem OLED-Display ausgestatteten Geräte nicht auf eigene Inhalte wie bei Ultra HD Fernsehern angewiesen.

Die Wachstumsrate klingt für uns ziemlich vielversprechend, zumal die Preise aufgrund des technologischen Fortschritts und der bald startenden Massenproduktion recht zügig in den Keller gehen werden. Es wäre also demnach ratsam, mit der Bestellung des 55EM9700 OLED-Fernsehers von LG, der ab März in den USA für $12000 auf den Markt gebracht wird, noch ein wenig zu warten, bis sich die Preise „akklimatisiert“ haben und die TV-Geräte für den Massenmarkt erschwinglich sind. Die Meldung von Transparency Market Research ist aber folglich auch positiv für die Ultra HD Fernseher auszulegen, da die Fanbase der Ultra HD- und OLED-Fernseher im Augenblick sehr gespalten ist. Fakt ist aber doch, dass wir am liebsten beide Eigenschaften in unserem vielleicht schon nächsten Fernseher vereint haben wollen, weshalb uns die letzten Studien verheißungsvoll in die Zukunft blicken lassen.

Ein weiteres Indiz für die rasante Entwicklung und Integration der OLED-Displays ist zudem, dass die OLED-Fernseher im Jahr 2015 den OLED-Smartphone-Markt in Sachen Zahlen hinter sich lassen werden.

[via]